Feldbus Begriffserklärung

Lernen Sie mehr über die verwendeten Bezeichnungen.

CiA CANdictionary, Download von der CAN-in-Automation-Website
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Ein CAN-Bus wird an beiden Enden mit je einem Widerstand von 120 Ohm abgeschlossen. Diese Widerstände sind unerlässlich für eine saubere Signalübertragung.

Ein CAN-Tranceiver kann ein Signal, das er nicht verstanden hat, für alle Teilnehmer zerstören. Der Sender wird das Telegramm daraufhin wiederholen. (aktives Error-Frame)

Passive Error-Frames zerstören die Telegramme für die anderen Busteilnehmer nicht.

Autobaud bezeichnet die Fähigkeit eines Gerätes mit CAN, die auf einem laufenden Bus vorhandene Baudrate automatisch zu erkennen und einzustellen.

Die Baudrate ist die Datenübertragungsgeschwindigkeit, legt also fest, wieviele Bits pro Sekunde übertragen werden sollen. Alle Knoten in einem CAN müssen auf die gleiche Baudrate eingestellt sein. Höhere Baudraten ermöglichen schnellere Datenübertragungen, haben aber höhere Anforderungen an die Physik des Busses. Umso größer die Gesamtlänge eines Busses, desto niedriger ist die maximal mögliche Baudrate.

44/64 (68%) der Bitbreite um die Bitmitte, innerhalb dem gemessen wird

Ein Bit kann die Zustände 1 oder 0 annehmen, es stellt damit die kleinste Informationseinheit in einem digitalen System dar. 8 Bit (= 2³ Bit) ergeben ein Byte.

Bittiming beschreibt die zeitliche Unterteilung eines Bits. Bitte informieren Sie sich in diesem Artikel.

Wir empfehlen, sich an die Vorgaben der CIA zu halten.

Jeder Teilnehmer in einem CAN-Netzwerk braucht einen (oder mehrere) eineindeutigen Identifier. Er besteht aus 11 bit (CAN 2.0A) oder 29 bit (CAN 2.0B).

Diese beiden Leitungen stellen den eigentlichen CAN-Bus dar. Sie sollten im Kabel miteinander verdrillt sein (twisted pair).

CANopen ist ein auf CAN aufsetzendes höheres Protokoll.

Bitte belesen Sie sich zuerst in diesem Artikel auf Wikipedia.

Die Schirmung eines Kabels oder Gerätes hat zum Ziel, elektromagnetische Strahlung fernzuhalten bzw. nicht austreten zu lassen.
Lesen Sie bitte diesen Artikel in Wikipedia.

Die Schirmung im CAN-Kabel besteht idealerweise aus einem Geflecht das die Leitungen komplett umschließt und einer Beilauflitze für den Anschluss am PIN 5.

Diese beiden Bausteine sind meistens in einem Bauelement zusammengefasst. Es handelt sich dabei um den elektronischen Baustein der ein Gerät (bzw. dessen Microcontroller) an den CAN anschließt. Er beherrscht das Protokoll und die physikalischen Vorgaben des CAN.

positiver Betriebsspannungsanschluss und Leitung im Buskabel (wo vorhanden)

negative Betriebsspannung und Leitung im CAN-Kabel (wo vorhanden)

Außerdem wichtigster Bezugspunkt für den CAN-Transceiver.

CAN-Nutzer-Organisation und Standardisierungs-Gremium Link

Ein weit verbreiteter Steckertyp mit Ursprüngen aus 1952. Lesen Sie diesen Artikel auf Wikipedia.

Ist die Spannung zwischen den beiden Signalleitungen CAN_H und CAN_L.
UD = UCAN_H – UCAN_L

bezeichnet die Pegel-Zustände auf einem CAN-Bus. Dominant = Logisch Null, Rezessiv = Logisch Eins. Sendet ein einziger Teilnehmer einen dominanten Pegel, wird der rezessive Pegel eines anderen Teilnehmers überschrieben.

Digitales Speicheroszilloskop

Software für einen Mikroprozessor

Wie schnell ein Bus seinen Status von Dominant zu Rezessiv und umgekehrt ändern kann, bestimmt die Flankensteilheit.

Field Programmable Gate Array – programmierbarer Logikschaltkreis für Echtzeitfunktionen

bezeichnet die Unterschiede zwischen den Gleichspannungspotentialen der Nodes in einem CAN

Lesen Sie dazu auch den Fachartikel von unserem Chefentwickler.

Lizenzen werden bei unseren Tools für die Freischaltung von zusätzlichen Messungen bzw. Programmteilen verwendet. Nicht jeder Anwender braucht auch alle Messungen. So stellen Sie sich Ihr persönliches Messgerät zusammen mit dem Sie Ihre Arbeit am Besten erledigen können.

Ein Teilnehmer wird als Listen-Only bezeichnet wenn er keinerlei Einfluss auf den Bus nimmt, also auch selbst kein Acknowledge ausgibt.

Node, das englische Wort für (Netzwerk-)Knoten und das Wort Teilnehmer bezeichnen alle das Gleiche: ein Gerät das mittels eines CAN-Transceivers an einem Bus angeschlossen ist.

Ein Wert in den zu je einem Drittel die Messwerte Störspannungsabstand, Flankensteilheit und Reflexionen eingehen. Er erlaubt die schnelle Bewertung eines Teilnehmers und einen Vergleich zwischen Teilnehmer, Messorten und -zeiten. Lesen Sie dazu bitte auch diesen Artikel.

Reflexionen sind Signalüberlagerungen die an einer physikalischen Änderung des Busses (Impedanzsprung, z.B. an einem Steckverbinder) entstehen. Bitte beachten Sie diesen Artikel in Wikipedia.

SAE J1939 ist ein auf CAN aufbauendes höheres Protokoll. Bitte lesen Sie dazu diesen Artikel auf Wikipedia.

Der Sample Point ist der Zeitpunkt an dem ein Bit abgelesen wird. Bitte informieren Sie sich in diesem Artikel.

Abgeschlossener CAN‑Bus Abschnitt der an beiden Leitungsenden mit einem Widerstand terminiert ist. Ein Repeater innerhalb bzw. an einem Leitungsende ist ebenfalls ein Segmentabschluss.

Unter Störspannungsabstand versteht man einen Spannungsabstand der Differenzspannung für einen ausgewählten Teilnehmer über ein Telegramm, dessen Wert über den Bewertungszeitraum auch kurzzeitig nicht unterschritten wird. Lesen Sie dazu bitte diesen Artikel.

zwei verdrillte Leitungen eines Kabels

Lesen Sie dazu diesen Artikel im Wikipedia.

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Letztes Update: 08 / 2017


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