{"id":941,"date":"2016-05-18T10:16:14","date_gmt":"2016-05-18T08:16:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gemac-fieldbus.com\/?p=941"},"modified":"2025-10-27T12:33:54","modified_gmt":"2025-10-27T11:33:54","slug":"common-mode","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/de\/common-mode\/","title":{"rendered":"Common Mode, Ground Shift"},"content":{"rendered":"<div id='av_section_1'  class='avia-section av-1dqiad-7bb87fafde7724107a121d763186c0cd main_color avia-section-default avia-no-shadow  avia-builder-el-0  avia-builder-el-no-sibling  avia-bg-style-scroll container_wrap sidebar_right'  ><div class='container av-section-cont-open' ><main  role=\"main\" itemprop=\"mainContentOfPage\"  class='template-page content  av-content-small alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-941'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>\n\n<style type=\"text\/css\" data-created_by=\"avia_inline_auto\" id=\"style-css-av-1a8s1x-bb3e1c774033bcd1818d5e4ca57bd3be\">\n.flex_column.av-1a8s1x-bb3e1c774033bcd1818d5e4ca57bd3be{\nborder-radius:0px 0px 0px 0px;\npadding:0px 0px 0px 0px;\n}\n<\/style>\n<div  class='flex_column av-1a8s1x-bb3e1c774033bcd1818d5e4ca57bd3be av_four_fifth  avia-builder-el-1  el_before_av_one_fifth  avia-builder-el-first  first flex_column_div av-zero-column-padding  '     ><p>\n<style type=\"text\/css\" data-created_by=\"avia_inline_auto\" id=\"style-css-av-av_heading-f68617666062881d96e1c99cb3dfd5b0\">\n#top .av-special-heading.av-av_heading-f68617666062881d96e1c99cb3dfd5b0{\npadding-bottom:10px;\n}\nbody .av-special-heading.av-av_heading-f68617666062881d96e1c99cb3dfd5b0 .av-special-heading-tag .heading-char{\nfont-size:25px;\n}\n.av-special-heading.av-av_heading-f68617666062881d96e1c99cb3dfd5b0 .av-subheading{\nfont-size:15px;\n}\n<\/style>\n<div  class='av-special-heading av-av_heading-f68617666062881d96e1c99cb3dfd5b0 av-special-heading-h3 blockquote modern-quote  avia-builder-el-2  el_before_av_textblock  avia-builder-el-first '><h3 class='av-special-heading-tag '  itemprop=\"headline\"  >Gleichtaktspannung<\/h3><div class=\"special-heading-border\"><div class=\"special-heading-inner-border\"><\/div><\/div><\/div><br \/>\n<section  class='av_textblock_section av-wov8l-31ad986dfce3119d51fba6be0ba87569 '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/BlogPosting\" itemprop=\"blogPost\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><h4>Potentialunterschiede feststellen<\/h4>\n<p>Kommunikationsst\u00f6rungen durch Potentialunterschiede in CAN-Anlagen werden bisher untersch\u00e4tzt und bleiben so meist unentdeckt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-989 size-full lazyload\" data-src=\"https:\/\/static.gemac-fieldbus.com\/2016\/05\/fig5.jpg\" alt=\"fig5\" width=\"2000\" height=\"1428\" data-srcset=\"https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig5.jpg 2000w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig5-300x214.jpg 300w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig5-768x548.jpg 768w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig5-1030x735.jpg 1030w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig5-1500x1071.jpg 1500w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig5-260x185.jpg 260w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig5-705x503.jpg 705w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig5-450x321.jpg 450w\" data-sizes=\"auto\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 2000px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 2000\/1428;\" data-original-sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><\/p>\n<p>Feldbusse bestimmen heute in hohem Ma\u00dfe die Leistungsf\u00e4higkeit komplexer Fertigungssysteme in nahezu allen Industriezweigen. Die gesamte elektronische Kommunikation erfolgt innerhalb der komplexen Systeme, so dass an die sichere Funktion der Feldbusse h\u00f6chste Anforderungen gestellt werden. Messger\u00e4te zur Busanalyse von der Installation bis zur dauerhaften Zustands\u00fcberwachung zur fr\u00fchzeitigen Fehlererkennung sind mittlerweile unabdingbar geworden. Allerdings blieben den Ger\u00e4ten bisher St\u00f6rungen der Datenkommunikation, die auf einen ungen\u00fcgenden Potentialausgleich zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, verborgen. Bis vor einigen Jahren ist man von rein systeminternen Problemen ausgegangen. Heute wissen wir, dass \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse durch EMV-St\u00f6rungen oder auch ein ungen\u00fcgender Potentialausgleich zunehmend die Ursachen f\u00fcr eine gest\u00f6rte Kommunikation sind. Im Zusammenspiel mit veralteten oder nicht entsprechend ausgelegten Rahmenbedingungen (z.B. Erdung und Potentialausgleich) bietet sich den St\u00f6rquellen eine immer gr\u00f6\u00dfere Angriffsfl\u00e4che. So nehmen etwa hochfrequente Str\u00f6me oftmals den Schirm unserer Datenleitung als R\u00fcckstrompfad, obwohl der Potentialausgleich extra daf\u00fcr vorgesehen ist. Das f\u00fchrt zu entsprechend fehlerhafter Kommunikation bzw. sogar zu Anlagenausf\u00e4llen. Dieses Wissen hat sich der Marktf\u00fchrer f\u00fcr CAN Diagnoseger\u00e4te GEMAC zu Nutzen gemacht. Das neueste Diagnoseger\u00e4t CANtouch erkennt zus\u00e4tzlich zu den etablierten Messungen zur Busphysik jetzt auch solche Fehlerquellen.<\/p>\n<h4>Yes, we CAN-Bus Diagnose<\/h4>\n<p>Das Feldbussystem CAN arbeitet mit einem Differenzsignal, um die Einstrahlung von St\u00f6rsignalen zu kompensieren. Das hei\u00dft, das eigentliche Nutzsignal wird \u00fcber zwei Leitungen invertiert zueinander \u00fcbertragen (CAN_H und CAN_L). Die Differenz zwischen diesen beiden Leitungen bildet das Signal, welches von jedem CAN-Bus Transceiver empfangen wird. St\u00f6rungen auf dem Bus k\u00f6nnen die korrekte Erkennung des Bitstroms gef\u00e4hrden. Die Diagnoseger\u00e4te der Firma GEMAC erm\u00f6glichen die Bewertung des Differenzsignals in Form eines allgemeinen Qualit\u00e4tswertes, des St\u00f6rspannungsabstandes und der Flankensteilheit.<\/p>\n<p>Das neueste Mitglied der Ger\u00e4tefamilie, das CANtouch, erm\u00f6glicht dar\u00fcber hinaus auch die absolute Messung der einzelnen Signale CAN_H und CAN_L gegen\u00fcber einem Bezugspotential, um einen in der Praxis h\u00e4ufig anzutreffenden\u00a0\u00a0 Fehler in der Anlageninstallation aufzudecken \u2013 die sogenannte Gleichtaktspannung. In einem differenziell arbeitenden \u00dcbertragungssystem wie CAN versteht man unter der Gleichtaktspannung (Common Mode Voltage) die Spannung, die beide Signale in Relation zu einem gemeinsamen Bezugspotential aufweisen. Dies ist im allgemeinen CAN_GND, welches in jedem Ger\u00e4t mit CAN_V- verbunden ist. Bei CAN sollten beide Signalleitungen (CAN_H und CAN_L) im rezessiven Zustand eine Gleichtaktspannung von 2,5\u00a0V aufweisen. Durch verschiedene Ursachen, die noch erkl\u00e4rt werden, kann die Gleichtaktspannung der Baugruppen zueinander versetzt sein. Diesen Spannungsversatz kann das CANtouch direkt ermitteln \u2013 er ist aber auch indirekt \u00fcber die Messung der Schirmspannung zu erkennen \u2013 aber dazu gleich mehr.<\/p>\n<p>In der Praxis sind zwei typische Verkabelungsarten anzutreffen, die beide zu einem Potentialunterschied zwischen den Baugruppen f\u00fchren k\u00f6nnen. Beim ersten System werden alle Busteilnehmer \u00fcber das CAN-Kabel versorgt, im zweiten Fall besitzt jede Baugruppe ihre eigene Stromversorgung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-985 size-full lazyload\" title=\"Verkabelungsart 1: Versorgung aller Busteilnehmer \u00fcber CAN-Kabel\" data-src=\"https:\/\/static.gemac-fieldbus.com\/2016\/05\/fig1.jpg\" alt=\"fig1\" width=\"2041\" height=\"631\" data-srcset=\"https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig1.jpg 2041w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig1-300x93.jpg 300w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig1-768x237.jpg 768w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig1-1030x318.jpg 1030w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig1-1500x464.jpg 1500w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig1-705x218.jpg 705w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig1-450x139.jpg 450w\" data-sizes=\"auto\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 2041px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 2041\/631;\" data-original-sizes=\"(max-width: 2041px) 100vw, 2041px\" \/><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Betrachten wir dazu als erstes den Fall, bei dem die Versorgung aller Baugruppen \u00fcber das vieradrige CAN-Kabel\u00a0 erfolgt (Abb. 1: Verkabelungsart 1: Versorgung aller Busteilnehmer \u00fcber CAN-Kabel). Im Kabel werden zwei Leitungen f\u00fcr die CAN Kommunikation und die anderen beiden f\u00fcr die Spannungsversorgung genutzt. Nach erfolgter Verkabelung hat der Schirm erst einmal keine niederohmige Verbindung zu einem bestimmten Potential, da in jeder Baugruppe der Schirm \u00fcblicherweise nur \u00fcber eine Parallelschaltung von einem Widerstand (1\u00a0M\u03a9) und einem Kondensator (10\u00a0nF) mit V- verbunden ist. Zur\u00a0 niederohmigen Verbindung sollte der Schirm an der zentralen Spannungseinspeisung mit V- und mit Schutzerde verbunden werden. Das hat folgenden Effekt:<\/p>\n<p>Durch die Stromaufnahme der einzelnen CAN-Baugruppen kommt es aufgrund des Leitungswiderstandes nun zu einem Spannungsabfall (\u2206U) in den Versorgungsleitungen. Dadurch erh\u00f6ht sich das Spannungsniveau von CAN_V- an jeder CAN-Baugruppe und f\u00fchrt zu einem negativen Spannungsversatz der gegen CAN_V- gemessenen Schirmspannung. Diese \u201enormale\u201c Schirmspannung sollte sich im Bereich von ca. 0 bis -4\u00a0V bewegen. Gr\u00f6\u00dfere Schirmspannungen oder ein nicht mit CAN_V- verbundener Schirm werden vom CANtouch als Fehler gemeldet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-995 size-full lazyload\" data-src=\"https:\/\/static.gemac-fieldbus.com\/2016\/05\/CommonModeVoltage-D.jpg\" alt=\"CommonModeVoltage---D\" width=\"500\" height=\"350\" data-srcset=\"https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/CommonModeVoltage-D.jpg 500w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/CommonModeVoltage-D-300x210.jpg 300w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/CommonModeVoltage-D-450x315.jpg 450w\" data-sizes=\"auto\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 500px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 500\/350;\" data-original-sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/>Nun kommt es durch den Spannungsabfall im Kabel auch zu einem unterschiedlichen GND-Potential der CAN-Transceiver. Das f\u00fchrt zu einer Verschiebung der Pegel der Signalspannungen, die jeder CAN-Tranceiver f\u00fcr sich \u201esieht\u201c.\u00a0 Diese Verschiebung ist bei CAN nur im Bereich von -2&#8230;+7\u00a0V zul\u00e4ssig. Die CAN-Transceiver erwarten, dass sich die Signalspannungen innerhalb dieses Bereiches bewegen. Auch wenn neuere Schaltkreise einen gr\u00f6\u00dferen Bereich von -7&#8230;+12\u00a0V tolerieren, kann eine \u00dcberschreitung zu Kommunikationsfehlern und im Extremfall letztlich auch zur Zerst\u00f6rung des Tranceivers f\u00fchren (Abb. 3: Entstehung von Kommunikationsfehlern bei Potentialunterschieden). Das CANtouch erfasst deshalb den maximalen Spannungsversatz aller Busteilnehmer zueinander \u2013 die so genannte \u201eAbsolute maximale Gleichtaktspannung\u201c &#8211; und warnt bei \u00dcberschreitung der Grenzwerte (Abb. 4: Messung der &#8222;Absoluten maximalen Gleichtaktspannung&#8220; im CANtouch mit Smileys als Bewertungshilfe). Zus\u00e4tzlich erfolgt eine graphische Visualisierung, ob sich der Spannungsversatz oberhalb oder unterhalb der eigenen Aufsteckposition befindet. Alle absoluten Messungen erfolgen dabei relativ zu <strong>V-<\/strong> im D-Sub\u00a09 Steckverbinder (Pin 6). Das CANtouch bietet sogar wahlweise die M\u00f6glichkeit, die Referenzmasse auf eine eingebaute 4\u00a0mm Buchse umzuschalten. Das erm\u00f6glicht, die einzelnen Massepotentiale der CAN-Baugruppen ohne Umstecken des Testger\u00e4tes anzutasten und damit Potentialunterschiede schneller aufzusp\u00fcren. Ein vereinfachtes Bewertungsverfahren nach dem Ampelprinzip und mit Hilfe von Smileys unterst\u00fctzt den Nutzer bei der schnellen Bewertung der Messergebnisse.<\/p>\n<h4>Vorsicht Falle!<\/h4>\n<p>Man sollte jetzt nicht dem Irrglauben verfallen, an allen Baugruppen den Schirm mit CAN_V- verbinden zu wollen, denn dann flie\u00dft der Betriebsstrom der Baugruppen \u00fcber den gegen\u00fcber CAN_V- niederohmigeren Schirm zur\u00fcck. Eine Einkopplung von St\u00f6rspannungen in die Signalleitungen ist dann vorprogrammiert.<\/p>\n<p>Als Abhilfe kann die Spannungseinspeisung in der Mitte des Kabelstranges oder eine Einspeisung mit mehreren Stromversorgungen vorgenommen werden. Auch eine Verwendung von CAN-Kabeln mit geringerem Schleifenwiderstand f\u00fcr CAN_V+ und CAN_V- ist eine M\u00f6glichkeit. Der Verdrahtungstest des CANtouch kann die Schleifenwiderst\u00e4nde des verwendeten Kabels messen.<\/p>\n<h4>Auf das richtige Kabel kommt es an<\/h4>\n<p>Dass die Normgrenzen in der Praxis relativ schnell erreicht werden, demonstriert folgendes Beispiel:<\/p>\n<p>Um innerhalb der nach ISO\u00a011898-2 definierten Grenzwerte von -2&#8230;+7\u00a0V zu bleiben, ist ein Potentialunterschied von maximal \u00b14,5\u00a0V symmetrisch bezogen auf 2,5\u00a0V (2,5\u00a0V &#8211; 4,5\u00a0V = -2\u00a0V und 2,5\u00a0V + 4,5\u00a0V = +7\u00a0V) zul\u00e4ssig. Bei einem typischen CAN-Kabel mit einem Querschnitt von 0,22\u00a0mm<sup>2<\/sup>, einem Leitungswiderstand von 186\u00a0\u03a9\/km und einer angenommenen Gesamtstromaufnahme von 100\u00a0mA f\u00fcr alle Baugruppen wird der zul\u00e4ssige Potentialunterschied schon nach ca. 240\u00a0m Leitungsl\u00e4nge erreicht,\u00a0 bei 1\u00a0A Stromaufnahme schon nach 24\u00a0m. Eine Verbesserung kann hier durch CAN-Kabel mit gr\u00f6\u00dferem Querschnitt erreicht werden. Bei einem Querschnitt von 0,34\u00a0mm<sup>2<\/sup> sinkt der Schleifenwiderstand auf 115\u00a0\u03a9\/km, bei 0,50\u00a0mm<sup>2<\/sup> auf 78\u00a0\u03a9\/km und bei 0,75\u00a0mm<sup>2<\/sup> auf niedrige 52\u00a0\u03a9\/km.<\/p>\n<h4>Falscher Rettungsschirm<\/h4>\n<p>Bei ausgedehnten Anlageninstallationen trifft man dagegen h\u00e4ufig auf eine Verkabelung, bei der die einzelnen\u00a0 Busteilnehmer mit einer eigenen Spannungsversorgung ausgestattet sind (Abb.2: Versorgung der Busteilnehmer \u00fcber eigene Stromversorgung. Meist wird dabei ein zweiadriges CAN-Kabel verwendet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-986 size-full lazyload\" data-src=\"https:\/\/static.gemac-fieldbus.com\/2016\/05\/fig2.jpg\" alt=\"fig2\" width=\"1725\" height=\"734\" data-srcset=\"https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig2.jpg 1725w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig2-300x128.jpg 300w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig2-768x327.jpg 768w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig2-1030x438.jpg 1030w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig2-1500x638.jpg 1500w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig2-705x300.jpg 705w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig2-450x191.jpg 450w\" data-sizes=\"auto\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 1725px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1725\/734;\" data-original-sizes=\"(max-width: 1725px) 100vw, 1725px\" \/><\/p>\n<p>Auch hier kann es zu Potentialunterschieden kommen, wenn die Baugruppen nicht mittels eines Potentialausgleiches miteinander verbunden sind. In der Praxis sieht man dann h\u00e4ufig, dass der Schirm als Potentialausgleich zweckentfremdet wird. Der \u00fcber den Schirm flie\u00dfende Ausgleichsstrom zieht St\u00f6rungen in der CAN Kommunikation nach sich und verbietet sich aus diesem Grund von selbst.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-988 size-full alignright lazyload\" title=\"Messung der \" data-src=\"https:\/\/static.gemac-fieldbus.com\/2016\/05\/fig4.png\" alt=\"fig4\" width=\"272\" height=\"480\" data-srcset=\"https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig4.png 272w, https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/fig4-170x300.png 170w\" data-sizes=\"auto\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 272px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 272\/480;\" data-original-sizes=\"(max-width: 272px) 100vw, 272px\" \/><\/p>\n<p>Das CANtouch ist in der Lage solche Verdrahtungsprobleme durch die nun m\u00f6gliche Messung der Schirmspannung und Gleichtaktspannung aufzusp\u00fcren.<\/p>\n<h4>CANtouch this&#8230;<\/h4>\n<p>Das Handheld CANtouch ist die industrietaugliche Antwort auf Smartphones. Erstmalig k\u00f6nnen Anlagenbetreiber, Techniker und Entwickler die physikalische und logische Busanalyse \u00fcber ein intuitives Touchscreen durchf\u00fchren. Es ist schnell und mobil einsatzf\u00e4hig ohne zus\u00e4tzlichen PC. Angelehnt an Smartphones geht der Nutzer mit dem CANtouch direkt an seine CAN-Anlage, schlie\u00dft es mit einem Kabel an und erh\u00e4lt schnell zuverl\u00e4ssige Messergebnisse, ohne die Anlage anzuhalten. Das spart nicht nur Zeit, sondern im Falle einer fr\u00fchzeitigen Fehlerwarnung und \u2011behebung auch Geld. Die einzelnen Messfunktionen werden \u00fcber Apps (Applikationen) interaktiv und dynamisch durch Fingergesten bedient. Ein vereinfachtes Bewertungsverfahren nach dem Ampelprinzip und mit Hilfe von Smileys unterst\u00fctzt den Nutzer bei der schnellen Bewertung der Messergebnisse. Das 4,3 Zoll Farbdisplay l\u00e4sst dabei viel Spielraum f\u00fcr eine ansprechende grafische Darstellung. (Abb. 5: Handheld CANtouch f\u00fcr die Fehlerdiagnose in der Busphysik)<\/p>\n<p>Autoren: Hendrik Stephani (Entwickler Feldbusdiagnose), Antje Wappler (Marketing)<\/p>\n<\/div><\/section><\/p><\/div>\n<style type=\"text\/css\" data-created_by=\"avia_inline_auto\" id=\"style-css-av-qsxlx-86510df73d9be8d9fc1c7fc3de90c534\">\n.flex_column.av-qsxlx-86510df73d9be8d9fc1c7fc3de90c534{\nborder-radius:0px 0px 0px 0px;\npadding:0px 0px 0px 0px;\n}\n<\/style>\n<div  class='flex_column av-qsxlx-86510df73d9be8d9fc1c7fc3de90c534 av_one_fifth  avia-builder-el-4  el_after_av_four_fifth  avia-builder-el-last  flex_column_div av-zero-column-padding  '     ><p><section  class='avia-team-member av-k9efx-f6c157d0460387beec45bc0e88fca8ef  avia-builder-el-5  el_before_av_textblock  avia-builder-el-first '  itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/Person\" ><div class=\"team-img-container\"><img class='avia_image avia_image_team lazyload' data-src='https:\/\/alt.gemac-fieldbus.com\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/stephani_hendrik.jpg' alt='Hendrik Stephani'  itemprop=\"image\"   height=\"3000\" width=\"2000\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 2000px; 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